Das ist die Frage, an der ein gebautes System stirbt — nicht in Woche 4, sondern im dritten Monat. Hier steht die Antwort, bevor Sie sie stellen müssen: mit Namen, Stundenzahl, Monatskosten und drei Ausfällen aus meinem eigenen Betrieb.
Wenn Sie die IT im Haus verantworten, ist das die Seite für Sie. Der Rest des Auftritts wirbt; diese hier rechnet.
Ein fachlicher Eigentümer — die Person, der die Ergebnisse gehören. Bei einem Angebotsworkflow ist das der Vertriebsleiter, nicht die IT. Und eine technische Vertretung, die einen Zugangsschlüssel drehen und einen Zugang wiederherstellen kann.
Wenn Ihr Haus die zweite Person nicht benennen kann, sage ich das im Erstgespräch und nicht im dritten Monat. Dann ist es kein Projekt für Sie, oder es ist eines mit Stufe 3.
Vorlagen und Referenzen nachziehen, das Fehlerbild ansehen, neue Fälle einpflegen. Dazu ein halber Tag im Quartal für Plattform- und Modelländerungen.
Diese Zahl ist nicht geschätzt: Ich halte vier laufende Systeme und sieben Automatisierungs-Abläufe allein am Leben, neben allem anderen. Ein einzelnes Kundensystem liegt darunter.
Ein Angebotsentwurf verbraucht rund 15.000 Wörter Eingabe und 4.000 Ausgabe. Bei den Listenpreisen von Anthropic sind das etwa 10 Cent je Entwurf. Vierzig Entwürfe im Monat kosten rund 4 €; mit Prüfläufen und Wiederholungen bleiben Sie unter 30 €.
Dazu der Laufort: ein kleiner Server kostet unter 10 € im Monat. Rechnen Sie also nicht mit einer Lizenzposition, sondern mit einer Rundungsdifferenz.
Die Kostenzahlen stammen aus meinen eigenen Rechnungen und aus den veröffentlichten Listenpreisen, Stand August 2026. Was Ihr Fall kostet, hängt an der Länge Ihrer Unterlagen — die Größenordnung hängt daran nicht.
Acht Punkte. Sie stehen im Abschlussprotokoll, und Sie haken sie ab. Erst wenn alle acht stehen, ist der Satz „Sie können ohne mich weiterarbeiten" mehr als eine Absichtserklärung.
Die Liste oben ist nicht aus einem Buch. Jeder Punkt darin hat mich vorher etwas gekostet. Drei davon stehen hier mit Datum, weil sie die Fehlerklassen zeigen, die ein System im dritten Monat wirklich umbringen.
Ein Zugangsschlüssel wurde gedreht und an einer zweiten Stelle nicht nachgezogen. Drei nächtliche Abläufe liefen zwölf Tage lang gegen eine Abweisung — in der Anwendung war nichts davon zu sehen. Kein roter Balken, keine Fehlermeldung, nur ausbleibende neue Einträge, die man für eine ruhige Woche halten konnte.
Daraus wurde Punkt 02 und 05: Ein Schlüssel hat eine Liste aller Stellen, an denen er steht. Und eine Prüfung meldet nicht den Fehler, sondern das Ausbleiben.
Ein eingesetztes Modell wurde für neue Zugänge abgeschaltet. Der Aufruf lief in einen Fehler, der Ablauf stand. Der Modellname lag glücklicherweise als Einstellung vor, der Wechsel war eine Zeile — heute steht dort zusätzlich ein Zweitversuch mit einem anderen Anbieter.
Daraus wurde Punkt 03: Modelle werden abgekündigt, und zwar mit Vorlauf von Monaten, nicht Jahren. Wer den Namen im Programmtext vergräbt, kauft sich einen Entwicklertermin.
Eine Fehlerbehandlung war so gebaut, dass sie nie einen Fehler meldete. Ergebnis: ein leerer Datensatz wurde mit einem grünen Haken gespeichert. Die Oberfläche zeigte Erfolg, die Ablage war leer.
Daraus wurde eine Regel: Ein leerer Datensatz ist teurer als eine Fehlermeldung. Was nichts enthält, wird nicht gespeichert.
Nach der Übergabe fasse ich zwei Wochen nichts an. Ihr Haus fährt allein. Danach eine Stunde Nachbesprechung: Was ist aufgefallen, was hat gefehlt, wo mussten Sie raten.
Wer die Probe besteht, braucht Stufe 3 nicht. Das ist der Punkt: Sie sollen nach vier Wochen wissen, ob Sie allein können — und nicht nach vier Monaten.
Auf der Leistungsseite steht „danach läuft es ohne mich" und daneben eine monatliche Begleitung. Beides stimmt, und der Satz dazwischen fehlte bisher:
Nach Woche 4 gehört Ihnen alles — Zugänge, Vorlagen, Regeln, Quellcode. Für den laufenden Betrieb brauchen Sie eine benannte Person mit rund drei Stunden im Monat. Die Begleitung ist für Häuser, die diese Person nicht stellen wollen. Sie ist monatlich kündbar, und beim Kündigen bleibt derselbe Stand bei Ihnen wie in Woche 4.
Diese Frage kam in beiden Rückmeldungen zuerst, die ich von IT-Seite bekommen habe. Sie gehört hierher und nicht ins Kleingedruckte.
Es entstehen Aufnahmen und Mitschriften einer namentlich bekannten Person. Der heiklere Teil sind die Dritten: Wer über vierzig Jahre Erfahrung spricht, spricht über Kunden und Kollegen, die nicht gefragt wurden.
Leistung Einzelner lässt sich daraus nicht ablesen — es fehlt jede Zeitreihe. Ablesbar ist, wer wie viel beigetragen hat. Das reicht in einem Betrieb für Ärger, deshalb sind Beiträge nur für die Freigabe sichtbar.
Hier ist die Antwort eindeutig, und ich sage sie lieber selbst, als dass ein Gremium sie findet: Eine Anwendung, in der Personen wöchentlich Werte und Einschätzungen eintragen, erzeugt über ein Quartal eine lückenlose Zeitreihe je Person. Sie ist damit objektiv geeignet zur Verhaltens- und Leistungskontrolle — nach § 87 Abs. 1 Nr. 6 BetrVG genügt die Eignung, die Absicht spielt keine Rolle.
Drei prüfbare Zusagen, die das auffangen:
Dazu die Zusage, die im Zweifel am meisten zählt: keine Kopplung an Beurteilung. Sie steht im Vertrag, nicht in einer Broschüre.
Was ich hier nicht behaupte: dass ich das schon vor einem Betriebsrat vertreten hätte. Die Einführung, auf die ich mich sonst berufe, lief in einem Team von 25 Personen ohne Gremium. Die Fragen oben sind die, die kommen werden — die Antworten darauf entscheidet am Ende Ihr Haus, nicht ich.
30 Minuten am Telefon oder im Video. Wenn Sie die IT verantworten, gehen wir die acht Punkte oben an Ihrem Fall durch — Laufort, Schlüssel, Modelle, Fristen. Danach wissen Sie, ob das bei Ihnen durchgeht, und ich weiß, ob ich es bauen sollte.
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