KI-Systeme für unternehmerisches Wissen · Peter von Aspern

Das entscheidende Wissen haben drei Leute. Aufgeschrieben ist es nirgends.

Ich überführe Erfahrung, Entscheidungslogik und Fachwissen in ein System, das auch dann Auskunft gibt, wenn die Person im Urlaub ist, im Termin sitzt oder das Haus verlassen hat.

Ein abgegrenzter Fall statt Gesamtprojekt Verarbeitung in Ihrem Umfeld Die Verantwortung bleibt bei Ihnen
Ein Fall ein abgegrenzter Anwendungsfall statt eines Gesamtprojekts
Fünf Schritte vom Anwendungsfall bis in den Alltag
Ihre Umgebung Verarbeitung in Ihrem Umfeld, mit Ihren Zugängen
Ihre Verantwortung Bewertung und Freigabe bleiben bei Ihnen
Kommt Ihnen das bekannt vor?

Das wichtigste Wissen steht selten im Handbuch.

In Unternehmen und Expertengeschäften steckt ein großer Teil des tatsächlichen Werts im Wissen einzelner Personen. Dokumentiert ist es selten. Und wenn doch, steht dort das Ergebnis einer Entscheidung — die Begründung fehlt.

01

Wenige Personen tragen das Entscheidende

Wichtige Einschätzungen laufen weiterhin über dieselben zwei, drei Köpfe. Wer sie fragt, bekommt eine gute Antwort. Wer sie nicht fragen kann, bekommt gar keine.

02

Informationen liegen verteilt

Verträge im Laufwerk, Zusagen im Postfach, Begründungen im Gespräch, Ausnahmen im Gedächtnis. Jede Quelle für sich ist gepflegt — zusammengeführt ist keine davon.

03

Erfahrung lässt sich schlecht weitergeben

Was eine erfahrene Person auszeichnet, ist die Priorisierung: Was ist wichtig, was ist Ausnahme, wann wird von der Regel abgewichen. Fakten kann man nachschlagen.

Was Wissensdatenbanken speichern

Das Ergebnis

  • Dokumente, Präsentationen, Protokolle
  • Prozessbeschreibungen und Organigramme
  • Kennzahlen und Verantwortlichkeiten
  • das Ergebnis einer Entscheidung
Was sie fast nie erfassen

Die Begründung

  • warum eine Entscheidung so getroffen wurde
  • wie Informationen bewertet und gewichtet werden
  • welche Ausnahme wann gilt — und wer sie freigibt
  • welche Zusammenhänge für die Beurteilung zählen
Schnelle Standortbestimmung

Was hängt bei Ihnen an einzelnen Köpfen?

Denken Sie an die Personen, ohne die bestimmte Auskünfte im Haus nicht zu bekommen sind. Stellen Sie die Regler auf Ihre Werte.

Erfahrung, gebündelt in wenigen Köpfen 54 Jahre Zusammen so lange im Haus — und nirgends abgelegt außer dort.
Rückfragen an diese Personen, pro Jahr 828 Std. 18 Std. jede Woche. Das ist die Zeit, die sie nicht für ihre eigene Arbeit haben — und in der die Fragenden warten.
Erstgespräch anfragen

Gerechnet wird mit 46 Arbeitswochen. Welches Wissen zuerst gesichert gehört, klären wir im Gespräch.

Die Leistung

Wie wird aus persönlichem Wissen ein arbeitsfähiges System?

Fünf Schritte, in beiden Anwendungsfeldern dieselben. Am Anfang steht die Frage, welche Entscheidung oder Aufgabe besser werden soll. Die Technik kommt später.

01

Anwendungsfall klären

Wer soll das System nutzen, welche Aufgabe wird besser, welcher Nutzen entsteht.

02

Wissen erschließen

Interviews, Dokumente, frühere Entscheidungen, vorhandene Systeme.

03

Logik modellieren

Fakten, Erfahrungswissen, Regeln, Ausnahmen, Unsicherheiten, Zugriffsrechte.

04

Prototyp bauen

Ein eng abgegrenzter Anwendungsfall, lauffähig statt als Konzeptpapier.

05

In den Alltag bringen

Eingebunden in einen echten Prozess, eine Führungsroutine oder ein Produkt.

Quellen Struktur System Anwendung
Zwei Anwendungsfelder

Derselbe Kern, zwei sehr verschiedene Anlässe.

Die Ausgangslage entscheidet, wie ein Projekt beginnt. Wählen Sie den Fall, der Ihrem am nächsten kommt.

Porträt von Peter von Aspern
Wer das macht

Peter von Aspern

Über fünfzehn Jahre an der Frage, wie neue Entwicklungen Unternehmen verändern — als Führungskraft mit Geschäftsverantwortung, im Aufbau eines SaaS-Geschäfts, in der Beratung wissensintensiver Leistungen und in der Arbeit mit Strategic Foresight.

Meine Rolle ist nicht die eines Entwicklers, der eine Anforderung umsetzt. Sie liegt in der Verbindung von strategischer Analyse, Wissensextraktion im Gespräch, Strukturierung komplexer Zusammenhänge, wirtschaftlicher Bewertung — und dem tatsächlichen Bau des Systems.

Ein System für Ihren Prozess — mit Ihrem Wissen.

Was das hier ist

Ein gebautes System

  • Ausgangspunkt ist ein konkreter wirtschaftlicher Anwendungsfall.
  • Das System entsteht aus Ihrem tatsächlichen Wissen und Ihren Abläufen.
  • Strategie, Strukturierung und Umsetzung liegen in einer Hand.
  • Die Lösung wird mit vorhandenen Systemen verzahnt, nicht danebengestellt.
  • Umgesetzt wird zuerst ein klar abgegrenzter Fall — nicht die ganze Landschaft.
Was es nicht ist

Kein Werkzeugkauf

  • Kein Standardprodukt, das nur konfiguriert wird.
  • Kein Chatbot über einem Dokumentenordner.
  • Keine KI-Strategie auf vierzig Seiten ohne gebautes Ergebnis.
  • Kein allgemeines KI-Training und kein Werkzeug-Rollout.
  • Kein Versprechen vollständiger Automatisierung.
Woran sich das prüfen lässt

Zwei Systeme, die bereits laufen.

Für die beiden Anwendungsfelder oben gibt es noch keine abgeschlossenen Kundenprojekte — das sage ich lieber, als es zu verschweigen. Was es gibt, sind zwei Systeme, die ich selbst gebaut und in Betrieb genommen habe. Sie zeigen dieselbe Methode an anderen Gegenständen.

In der Organisation

Eine gemeinsame KI-Ebene eingeführt

Bei TRENDONE habe ich Langdock als gemeinsame KI-Ebene etabliert: ein Zugang für alle, geteilte Assistenten statt privater Chatverläufe, klar festgelegte Datengrenzen.

Die Einführung des Werkzeugs war schnell erledigt. Aufwendig wurde alles danach: Anlässe schaffen, an echten Aufgaben zeigen, die Zurückhaltenden ernst nehmen.

Im eigenen Geschäft

Angebotswissen als laufendes System

Für projektbasierte Dienstleister habe ich das Wissen hinter der Angebotserstellung — Referenzen, Preislogik, Entscheidungsregeln — in ein System überführt, das Entwürfe baut und dabei offenlegt, woher es jede Information nimmt.

Das ist derselbe Vorgang wie oben beschrieben, angewandt auf einen einzelnen Prozess. Es ist zugleich der eigenständige Leistungsbereich, mit dem ich arbeite — die Demo läuft im Browser.

Häufige Fragen

Antworten, bevor Sie fragen müssen.

Was kostet ein Scan?

Die Konditionen klären wir im Analysegespräch. Der Aufwand hängt davon ab, wie viele Wissensfelder betroffen sind und wie viel bereits dokumentiert ist — pauschale Preise würden bei diesem Gegenstand mehr verdecken als sie erklären.

Wie viel Zeit muss ich selbst einbringen?

Mehr als bei einem Softwareprojekt. Genau darin liegt der Kern der Sache. Der wertvolle Teil steckt in Ihrem Kopf, nicht in Ihren Ordnern — er kommt in strukturierten Gesprächen entlang echter Fälle heraus. Dokumente sind Belegmaterial, kein Ersatz.

Was passiert mit vertraulichen Informationen?

Vertraulichkeit wird vorab schriftlich geregelt, die Verarbeitung läuft in Ihrem Umfeld, und Sie geben jeden Inhalt frei, der ins System geht. Bei diesem Gegenstand — Einschätzungen zu Personen, Kundenbeziehungen, nie protokollierte Entscheidungen — ist das die Voraussetzung fürs erste Gespräch.

Ersetzt so ein System meine Führungskräfte oder meinen Nachfolger?

Nein. Es stellt Wissen bereit, ordnet Informationen und bereitet Entscheidungen vor — entschieden wird weiterhin von Menschen. Ein System, das so tut, als könne es das abnehmen, wäre bei genau diesem Gegenstand gefährlich.

Haben Sie so ein System schon einmal gebaut?

Für diese beiden Anwendungsfelder gibt es noch keinen abgeschlossenen Kundenfall — das sage ich lieber, als es zu umschreiben. Was läuft, sind zwei selbst gebaute Systeme: eine gemeinsame KI-Ebene für eine ganze Organisation und ein Angebotsworkflow, der produktiv im Einsatz ist. Beide stehen weiter oben auf dieser Seite, und den zweiten können Sie direkt ausprobieren.

Was, wenn sich mein Wissen gar nicht aufschreiben lässt?

Das ist der Normalfall und der eigentliche Grund für dieses Angebot. Genau deshalb arbeite ich mit Interviews entlang konkreter Fälle: „Warum haben Sie damals so entschieden?" Da kommt heraus, was nirgends steht.

Wem gehört das System danach?

Ihnen. Es entsteht in Ihrer Umgebung, mit Ihren Inhalten, und es bleibt dort. Ein Betrieb, der von meiner Anwesenheit abhängt, wäre das Gegenteil dessen, was hier gebaut werden soll.

Wie fange ich an, ohne mich gleich festzulegen?

Mit einem Analysegespräch. Darin klären wir, welches Wissen kritisch ist, wie es heute gesichert ist und ob sich daraus ein sinnvoller erster Fall schneiden lässt. Wenn nicht, sage ich das.

Erstes Analysegespräch

Welches Wissen sollte in Ihrem Unternehmen nicht an eine einzelne Person gebunden bleiben?

Im ersten Gespräch klären wir, welches Wissen kritisch ist, wie es heute genutzt wird und ob sich daraus ein sinnvoller Anwendungsfall entwickeln lässt. Wenn nicht, sage ich das.

Lieber erst schreiben