Der Lead-Radar ist das Werkzeug, mit dem ich das für mein eigenes Geschäft mache. Er bewertet Unternehmen nach zwei getrennten Achsen — wie gut passt das Haus, und wie komme ich dort hinein — und legt für jede Zahl den Beleg und die Quelle offen. Was er nicht belegen kann, rechnet er nicht mit.
Der Radar entscheidet nichts. Er sortiert und sagt, warum.
Das Angebots-Studio kann für einen Interessenten einen überzeugenden Erstkontakt bauen. Offen blieb die Frage davor: für welchen? Zwischen „wen kenne ich" und „wer passt" liegt eine Lücke, die sich von Hand nicht schließen lässt.
Größe und Eigenständigkeit, projektbasiertes Geschäft, Angebotsintensität, Anzeichen von Kapazitätsdruck. Merkmale wie „Margendruck" stehen auf keiner Website — die Arbeit besteht darin, jedes davon in ein öffentlich beobachtbares Signal zu übersetzen.
Ein Teil der Kriterien entscheidet nur über drin oder draußen und läuft vor jedem Modellaufruf. Das spart den größten Teil der Kosten.
Ein perfekt passendes Unternehmen ohne Weg hinein ist keinen Termin wert, ein mittelmäßig passendes mit persönlichem Draht sehr wohl. Der Zugang wird deshalb getrennt geführt und gepflegt, nicht geraten.
Erst das Produkt aus beiden ergibt die Priorität. Deshalb steht in der Wochenliste eine Firma mit 85 Passung ganz oben und eine mit 80 weiter unten.
Alle abgebildeten Unternehmen, Personen, Adressen und Notizen sind frei erfunden. Die
Domains liegen auf .example — einer reservierten Endung, die niemandem gehört
und die es im Netz nicht gibt. Keine dieser Firmen ist ein Kunde, ein Lead oder
überhaupt real.
Echt sind die Anwendung, die Kriterien und die Rechenlogik: die Punktzahlen in den Bildern sind tatsächlich aus den abgebildeten Belegen gerechnet, mit denselben Gewichten, die im Betrieb laufen. Was Sie sehen, ist der Apparat — an einem Datensatz, der keinem schadet.
Der Einstieg ist bewusst eine kurze Liste, keine Datenbank. Jede Zeile trägt ihre stärksten Signale als Klartext mit sich — man muss nicht erst irgendwo hineinklicken, um zu wissen, warum eine Firma oben steht.
Das ist der Kern und der Grund, warum die Anwendung überhaupt auf dieser Website steht. Ein Score ohne Herkunft ist eine Behauptung. Hier steht unter jedem Kriterium der Satz, auf den sich die Bewertung stützt, samt Verweis auf die Seite, von der er stammt.
Wer nach welchem Maßstab bewertet wird, steht in einer Liste, die man liest und ändert. Beim Speichern werden alle bestehenden Bewertungen neu gerechnet — ohne das Modell noch einmal zu fragen.
Ab hier hört die Bewertung auf und die Arbeit fängt an. Der Funnel führt jede Firma vom Fund bis zur Entscheidung; verworfene Leads bekommen einen Grund, der in die Kalibrierung des Maßstabs zurückläuft.
INBOUND — dieselbe Liste, dieselben Kriterien.
Ich verkaufe keinen Lead-Radar. Er steht hier aus drei Gründen — und keiner davon ist, dass Sie ihn kaufen sollen.
Ein Werkzeug, das Angebote schneller schreibt, hilft nur dem, der die richtigen Anfragen bekommt. Der Radar ist die Stufe davor: er entscheidet, für wen sich der Aufwand lohnt. Beides zusammen ist eine Strecke, nicht zwei Produkte.
Das Angebots-Studio zeigt, woher jeder Satz im Entwurf stammt. Der Radar zeigt, woher jeder Punkt in der Bewertung stammt. Beide teilen dieselbe Haltung: nachvollziehbar vor beeindruckend. Technisch sind es verschiedene Ansätze.
Abgeschlossene Kundenprojekte in diesem Feld gibt es noch nicht; das sage ich lieber, als es zu umschreiben. Was es gibt, sind Systeme, die ich für mein eigenes Geschäft gebaut habe und die im Betrieb sind. Dieses hier ist eines davon.
Website, Stellenanzeigen, Impressum, Register, Vergabebekanntmachungen. Was ein Unternehmen nirgends schreibt, kommt im Dossier nicht vor — und erscheint dann eben als Lücke statt als Vermutung.
Ob ich jemanden kenne, der jemanden kennt, weiß keine Datenquelle. Die Zugangsachse wird gepflegt, nicht errechnet. Sie ist deshalb die ehrlichste Zahl im System — und die einzige, die niemand automatisieren sollte.
Am Ende steht ein Mensch, der die Begründung liest und widerspricht. Genau dafür gibt es den Verwerfen-Grund: die Rückmeldung, an der sich der Maßstab nachschärfen lässt.
Der Radar findet die Firma. Das Angebots-Studio schreibt daraus den Entwurf — in der Sprache des Hauses, mit seinen Referenzen und seiner Preislogik, und es legt für jeden Baustein offen, woher er stammt. Diese Hälfte läuft direkt im Browser.