Demo 3 · Produktform Reichweite

Aus jeder Folge drei Clips. Über das Archiv gerechnet rund 300.

Der Gast erklärt sein Modell — und während er spricht, zeichnet es sich auf. Originalton, wortgenaue Untertitel, eine Grafik, die sich zum Gesagten aufbaut. Erzeugt hat das eine Strecke, die vollständig auf einem Rechner läuft.

vollständig lokal erzeugt Untertitel wortgenau aus dem Ton jeder Clip geht durch eine Freigabe
Von der Folge zum Clip
✓69 Minuten Ton, Wort für Wort mit Zeitmarke.
✓Drei Momente, die für sich stehen und ein Modell enthalten.
✓Je eine Bildform aus einem festen Vorrat.
✓Jeder Einsatz sekundengenau auf den Ton gelegt.

Der feste Vorrat an Bildformen ist der Grund, warum 300 Clips wie eine Serie wirken statt wie 300 Einzelstücke.

Das Ergebnis

Vier Clips aus zwei Folgen.

Zwei Folgen liefen durch die Strecke: Folge 94 mit Gunter Dueck und Folge 98 mit Armando García Schmidt von der Bertelsmann Stiftung. Sechs Clips kamen heraus, vier davon sind freigegeben. Ton an, dann wird der Unterschied hörbar.

Skalierung kostet Milliarden. Wir fangen mit Millionen an.

#94 · Dueck · ab 07:49

Bildform: Zahl

Die Besten gehen ins Neue. Der Weg zurück fehlt.

#94 · Dueck · ab 48:16

Bildform: Phasen

Vier Jahre später sind die Starken kleiner.

#98 · García Schmidt · ab 22:00

Bildform: Gegenüber

Am stärksten wächst das vorsichtige Milieu.

#98 · García Schmidt · ab 28:47

Bildform: Zahl
Format 4:5, 1080 × 1350. Das Hochformat nimmt im LinkedIn-Feed die größte Fläche ein. Dieselbe Strecke gibt dasselbe Material als 9:16 für Reels und Shorts aus — die Bildform bleibt, nur der Rahmen ändert sich.
Der Vorgang

Fünf Schritte, davon vier ohne Handarbeit.

Der einzige Schritt, der Urteil verlangt, ist die Auswahl der Momente und die Entscheidung, welche Bildform zu welchem Gedanken passt. Alles davor und danach läuft durch.

Was wie lange dauert

20 Min

Ton holen

102 Folgen, 104 Stunden Laufzeit, 4,9 Gigabyte — aus dem eigenen Podcast-Feed, einmal für das ganze Archiv.

3 Min
je Folge

Transkribieren mit Wortzeiten

Whisper large-v3-turbo lokal auf dem Rechner, rund 23-fache Echtzeit. Jedes Wort bekommt Anfang und Ende auf die Millisekunde. Das ganze Archiv läuft in etwa viereinhalb Stunden durch.

Handarbeit

Momente auswählen

Drei Stellen je Folge, die für sich stehen und ein Modell, eine Zahl oder eine These enthalten. Dazu die Bildform und die Datenfelder, die sie füllt.

Sekunden

Schneiden und aufbereiten

Ein Skript schneidet die Tonspur, rechnet die Wortzeiten auf den Clipstart zurück und schreibt die Renderdaten.

90 Sek
je Clip

Rendern

Remotion setzt die Grafik Bild für Bild. Aus 101 Folgen werden so rund 300 Clips — an einem Wochenende Rechenzeit.

Der feste Vorrat

Acht Bildformen, mehr gibt es nicht.

Eine frei erfundene Animation je Clip ergäbe 300 Einzelstücke. Deshalb wählt die Strecke aus einem geschlossenen Vorrat und füllt nur dessen Felder:

  • Gegenüber — zwei Seiten, die sich widersprechen
  • Zahl — ein Größenverhältnis zum Ansehen statt zum Rechnen
  • Phasen — ein Ablauf, dessen letzte Stufe brechen darf
  • Achsenkreuz, Kurve, Netz, Waage, Liste — für die übrigen Denkfiguren

Farben, Schriften und Kurven kommen aus demselben Design-System wie diese Seite. Die Konsistenz über 300 Clips ist damit selbst die Botschaft.

Wofür das gut ist

Ein Archiv, das weiterarbeitet.

Ein Podcast, der abgeschlossen ist, liegt still. Diese Strecke macht daraus Material, das zwei Jahre lang jede Woche etwas zu sagen hat.

Reichweite

Video zieht auf
LinkedIn

Bewegtbild ist auf LinkedIn das Format mit der größten Reichweite. Ein Clip, der eine Denkfigur in 50 Sekunden zeichnet, wird zu Ende gesehen — und beantwortet nebenbei, wofür der Absender steht.

Taktung

Zwei Jahre
Vorrat

Rund 300 Clips bei drei Beiträgen die Woche reichen für etwa zwei Jahre. Die Redaktionsarbeit verschiebt sich von der Produktion zur Auswahl der Reihenfolge.

Beweisführung

Die Machart
ist das Argument

300 Clips in einer durchgehaltenen Bildsprache zeigen, was möglich wird, wenn KI ein Archiv bespielt. Der Beleg dafür ist die Serie selbst.

Wo diese Demo aufhört

Die Freigabe bleibt bei einem Menschen.

Eine Grafik behauptet etwas. Deshalb gilt: was im Bild steht, muss im Ton desselben Clips vorkommen. Fremde Zahlen bleiben draußen, und Meinungen des Gastes stehen in Anführungszeichen, damit sie nicht als gesicherte Aussage des Absenders gelesen werden.

Von den sechs erzeugten Clips sind vier freigegeben. Einer scheiterte an einer Faktenfrage: Der Gast sagt, mit MP3 sei kein Geld verdient worden — Fraunhofer hat mit der Lizenzierung über Jahre erhebliche Einnahmen erzielt. Genau dafür gibt es das Prüfblatt, auf dem jeder Clip neben dem Wortlaut seines Ausschnitts steht.

Weiter zum Themennetz

Die Karte, aus der die anderen Anwendungen entstanden sind.

Der Übertrag

Derselbe Vorgang, anderes Rohmaterial.

Was hier an einem Podcastarchiv läuft, läuft genauso an Vortragsmitschnitten, Webinaraufzeichnungen oder internen Schulungen. Überall dort, wo jemand über Jahre erklärt hat, wie er denkt, liegt Material für eine solche Serie.

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